800 Jahre Südkamen

Am 26. September 2020 laden wir von 14 bis 18 Uhr am Buschweg zu einem Parcours durch „Südkamener Geschichte(n)“ ein.

Die Südkamener Vereine und Institutionen werden sich mit ihrer Geschichte vorstellen.

Der Rotary Club Kamen begeht sein 20 jähriges Jubiläum und freut sich auf das nächste Entenrennen.

Die Firma Determann erinnert an seine Gründung vor 115 Jahren am 20. September 1905.

Am 26. September 2000, heute vor 20 Jahren wurde mit der Planung des neuen Betriebes am Buschweg in Südkamen begonnen.

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Unser Geschichtsparcours  –  Impressionen vom 26. September 2020

Wir bedanken uns bei allen Südkamener Vereinen und Institutionen für die Teilnahme und Unterstützung.

Hans-Jürgen Kistner und Hans Determann

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Der „Historische Friedhof“ am Buschweg in Südkamen.

Am 26.9.1857, heute vor 163 Jahren verstarb der „Engel von Camen“ Marianne Schetter.

              Marianne Schetter der „Engel von Camen“ wurde 1796 als Spross der Verlegerfamilie Baedecker geboren. Pfarrerstochter, ihr Ehemann war Tuchhändler in Camen, der Sohn, Mitbegründer der Firma Dröge und Schetter brachte einen beträchtlichen Wohlstand in die Familie. Marianne Schetter half Alten, Kranken und kinderreichen Familien, kümmerte sich aber auch um alleinerziehende Mütter und ehemalige Strafgefangene. Alles tat sie aus einem christlichen Selbstverständnis heraus, sie half nicht nur mit dem Geld ihrer Familie, packte auch selbst mit an, wenn es notwendig wurde. Als sie im Alter von 61 Jahren an Hirnhautenzündung starb, wurde sie unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung in einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Ehrengrab beigesetzt.

Sie ging auf leisen Sohlen durchs Leben, ohne jemals Aufheben um ihr Tun zu machen.

Sie starb am 26. September 1857 in Camen.

                                                                      

Ehemalige Grabstätte der Familie Schetter bis 2003 auf dem Friedhof Kamen-Mitte.

Die Grabsteine und der Sarkophag wurden auf dem „Historischen Friedhof“ in Südkamen wieder aufgebaut und der Nachwelt erhalten.

Grabdenkmal der Familie Winter – Friedhof Südkamen

Grabdenkmal der Unternehmerfamilie Carl Julius Winter aus Südkamen. Er stand auf der ehemalien Familiengruft auf dem alten Südkamener Friedhof. Die Kesselschmiede und Tiefbohrfirma Winter bestand von 1851 bis 1914 und war der älteste Industriebetrieb in Kamen. Carl Julius Winter begründete die weltweit tätige Firma Wintershall. Carl Julius Winter sen. starb 1899, Carl Julius jun. geboren 1855 starb 1914. Das Wohnhaus und Teile der ehemaligen Werkhallen an der Borsigstraße sind heute im Besitz der Zahnradfabrik Lechleitner.

Carl Julius Winter jun. mit Ehefrau ca. 1910

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  www.südkamen.de

Wir freuen uns, unseren Südkamener Vereinen und Institutionen hier ein Portal zur Verfügung stellen zu können.

           

             

 

                                  

                                         

  

                

Naturstein Determann
Ein Familienunternehmen seit 1905

Unsere Geschichte

Der Steinmetz Anton Wallmeier kam gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus Rodde im nördlichen Münsterland nach Kamen und arbeitete als Steinmetz am Neubau der katholischen Kirche.

1905
Er heiratete die Kamenerin Ida Zumbansen und gründete mit ihr an der Nordenmauer am 20. September 1905 eine Steinhauerei.

1919

Wenige Jahre später wurde der Betrieb zur Roonstrasse, heutige Friedhofstrasse, verlagert. Anton Wallmeier führte den Betrieb bis zu seinem Tode im Jahre 1919.

                                      Heinrich Determann 1921 

1930
Von da an leitete seine Witwe Ida das Geschäft, bis ihr Neffe Heinrich Determann nach seiner Ausbildung, Anfang der 30er Jahre, in den Betrieb eintrat. Noch vor dem Beginn des 2. Weltkrieges baute Heinrich Determann ein Werkstattgebäude mit Büro. Die Firma war seit dem Anfang des Jahrhunderts hauptsächlich im Grabmalbereich tätig und prägte somit das Bild der Friedhöfe von Kamen, Bergkamen und Umgebung. Aufgrund der guten Auftragslage wurde der Betrieb nach dem Krieg ständig erweitert und modernisiert.


1960

In den 60er Jahren trat die dritte Generation in die Firma ein und zum Steinmetzbetrieb kam eine eigene Grabmalproduktion.


1978

Der Steinmetzmeister Hans Determann übernahm 1978 das Geschäft und errichtete am Südkamener Friedhof eine Filiale mit Ausstellung.

1983
Schon Anfang der 80er Jahre konnte mit Einführung der EDV und der Anschaffung moderner Produktionsmaschinen Firma Determann zu einem der führenden Grabmalbetriebe im Kreis Unna ausgebaut werden. Das Rohmateriallager wurde aufgrund der Ausweitung der Materialpalette auf über 50 verschiedene Materialsorten zur Friedhofstrasse 26 ausgelagert.

                                                                                                                 Heinrich und Hans Determann 1987

1987
Hans Determann eröffnete 1987 einen neuen Verkaufspavillon mit einer erweiterten Bronzeausstellung an der Friedhofstrasse in Kamen und erneuerte in diesem Zuge die gesamte Außengestaltung.

2000
Im Jahre 2000 wurde mit der Planung eines neuen Betriebes begonnen. Christoph Determann, die vierte Generation hatte nach dem Abitur eine Lehre als Steinbildhauer in Mittelfranken begonnen. Der Betrieb an der Friedhofstrasse wurde nach fast 100 Jahren zu klein. Am Buschweg in Südkamen entstand in den Jahren 2001 bis 2002 auf 5000 qm Grundfläche eine Produktionshalle mit Rohmateriallager und Grabmalausstellung. Die Halle bekam im Jahre 2003 die Auszeichnung „Gebäude des Jahres“ der größten europäischen Hallenbaufirma Astron in Luxemburg.

2003
Am 21.Juni 2003 wurde der neue Betrieb feierlich eingeweiht.Im gleichen Jahr berichteten führende Fachzeitungen über den Neubau in Südkamen unter anderem mit dem Titel „Präsentation als Gesamtkunstwerk“.Schon Anfang 2004 verlagerte sich das Geschäft so stark zum Buschweg, dass der Betrieb an der Friedhofstrasse nur noch als Filiale geführt wurde.

Ausstellungsgarten in Kamen

2005
Im Jahre 2005 begannen die Erweiterungsmaßnahmen zum Bau einer Wassergarten-Landschaft. Als weiteres Standbein zum erfolgreichen Grabmalgeschäft werden seither Brunnen, Quell- und Gartensteine, Kies, Mauersteine, sowie Brunnen-Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch angeboten. Am 27. August 2005 wurde im Zuge der 100Jahr-Feier die neue Wassergarten-Landschaft eingeweiht.

Gartenobjekte2008
Christoph Determann ist nach einjähriger Meisterschule in Aschaffenburg im September 2008 mit bestandener Meisterprüfung in der Betrieb zurückgekehrt. Als Steinbildhauermeister setzt er sich in besonderem Maße für aussergewöhnliche Gestaltungen ein. Darunter finden sich Arbeiten mit Materialkombinationen aus Stein, Stahl und Glas, Bildhauerarbeiten, Einzelanfertigungen in Bronzekunstguss, sowie komplette Gestaltungskonzepte, bis hin zu Vorschlägen zur Erstbepflanzung bei Grabanlagen. Auf Grundlage von ausführlichen Vorgesprächen entwickelt er zunächst neue Ideen, die dann als colorierte Designzeichnungen dem Kunden vorlegt werden. Oftmals wird in einem weitern Schritt der Entwurf als dreidimensionales Objekt am PC konstruiert. Es kann dann gedreht und von allen Seiten betrachtet werden. Der Kunde bekommt so eine genaues Bild von der Wirkung seines zukünftigen Gedenksteins.

Enquetekommission der Grünen Landtagsfraktion besucht Naturstein Determann am 19.8.2016

2013

Im Jahr 2013 wird ein Designatelier realisiert. Hier werden Wachsmodelle für den späteren Guss in Alu oderBronze modelliert. Darüberhinaus werden Kunststoffmodelle von neuen Grabmalentwürfen und Grableuchten mit einem 3D-Drucker angefertigt. Im Atelier werden auch Vorträge und Seminare abgehalten.

2014
Die Werkshalle wird zum Tatort: In der Reihe „Mord am Hellweg“ gastieren Schauspielerin Andrea Sawatzki und der österreichische Autor Bernhard Aichner .